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RADON-ANALYSEN

Das radioaktive Gas „Radon“ ist ein Abbauprodukt der Metalle Uran und Radium und deren Salze. Sie kommen in allen Gesteinen der Erdrinde vor. Radon sucht sich aus dem Erdreich seinen Weg nach oben und gelangt so in Keller und Wohnräume, auch wenn es wesentlich schwerer als Luft ist. Jeder mineralische Untergrund, jedes Sediment, jedes Gestein im Boden hat eine spezifische Durchlässigkeit. Je höher sie ist, desto schneller quillt und sprudelt das Radongas auf natürliche Weise an die Oberfläche und in die Außenluft. Die Konzentrationen von Uran und damit Radium in Böden und Gesteinen hängen von den geologischen Verhältnissen ab. Aus den Gesteinen und Böden entsteht durch radioaktiven Zerfall das Radon-Gas. Vor allem im

  • Schwarzwald
  • Hunsrück
  • Harz
  • Voralpenland
  • Fichtelgebirge 
  • Bayerischen Wald
  • Oberpfalz
  • Eifel
  • Vogtland
  • Erzgebirge
  • Schleswig-Holstein 
  • Bad Kreuznach und Umgebung
stellt Radon ein besonders ernstzunehmendes Problem dar.

Illustration - Radonbegünstigende Faktoren

Poröses Gestein

Quelle: Dr. Gerhard Binker, Radonfachperson der Schweiz (BAG, RadonE-learning): www.radonfachperson.org und fotolia

Dann gibt es auch noch sogenannte „Hot Spots“. Das sind kleine, aber Radon-emittierende Gebiete in Gegenden mit eher geringen Boden-Radonwerten (=Nicht-Radongebiete), wie im Kreis Osnabrück, im Heidekreis, im Bereich Lüneburg, südlich von Kiel im Landkreis Plön (Holsteinische Schweiz) und entlang der Ostseeküste (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern). Hohe Radon-Werte sind hier lokal sehr begrenzt. Dies kann zu Kuriositäten führen: Ein Grundstück ist Radon-belastet und das des unmittelbaren Nachbarn schon nicht mehr.

Illustration - Radon im Erdreich

Metapher - Radon dringt in Häuser ein

Quelle: BfS und fotolia

Ursache ist meist nur ein großer uranhaltiger Stein oder Konglomerat unter dem Haus. In der Schweiz gibt es sogar eine Gemeinde, die in der Radonbelastung zweigeteilt ist auf Grund eines riesigen Radon-emittierenden Steines im Untergrund.
Auch die neu zu erstellenden Radonbelastungs-Karten der Bundesländer können nicht jeden Hot-Spot erfassen bzw. aufspüren. Wer also auf „Nummer sicher in Sachen Radon“ gehen will, muss in seinem Haus die Radonkonzentration messen lassen. Nur so gewinnt man Gewissheit über den „Radon-Status“ in seinem Haus. Werden dann dabei hohe Radonwerte (nach unserer Ansicht über 100 Bq/m3) gemessen, kann von uns das Radon-Problem oft schnell, fachmännisch und unkompliziert technisch gelöst werden (Radonsauger, Radonturbinen, Radonbrunnen etc. www.radonbrunnen.de)

Auch in Österreich, der Schweiz und in Südtirol gibt es Radonrisikogebiete. Es handelt sich dann hier jeweils ebenfalls um „Radonvorsorgebiete“ (= Radon-Risikogebiete) mit hohen zu erwartenden Radon-Konzentrationen im Boden und somit meist auch in Gebäuden.

ACHTUNG! Es gilt zu beachten:Dosimeter
Eine aussagekräftige Abschätzung der Radon-Konzentration in Gebäuden kann nur messtechnisch durch einen geeigneten Radon-Test erfolgen! Man darf sich keinesfalls auf Radonkarten verlassen! Selbst Gebäude in Nicht-Radonrisikogebieten können sehr hohe Radonbelastungen aufweisen! Ursachen sind kleinräumige Variationen der Radonaktivitätskonzentrationen in der Bodenluft und die unterschiedlichen Bauweisen und Strukturen von Gebäuden. Wenn Ihr Nachbar kein Radonproblem hat, heißt das noch lange nicht, dass Ihr Gebäude auch keines hat!

Illustration - Schwankungen der Radonaktivitätskonzentration in der Umwelt

Undichte Zuleitung im Keller

Radonsanierung

Besprechung der Radon-Sanierungsmassnahmen

Belüftungsystem