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RADON-Gefahren

Über die menschlichen Atemwege gelangt das Radon-Gas in die Lunge. Vor allem die radioaktiven Zerfallsprodukte von Radon sind besonders gefährlich. Sie lagern sich im Körper ab und schädigen vor allem durch Alphazerfall die Zellen. Alphastrahlung kann zwar kaum die Haut durchdringen, aber das Einatmen von Alphastrahlern (wie Radon und einige seiner Zerfallsprodukte) schädigt das Gewebe „von innen her“. Aus Studien folgt übereinstimmend, dass durch eine hohe Radon-Belastung Bronchialkarzinome /Lungenkrebs ausgelöst werden können. Damit gehört das radioaktive Edelgas neben dem Rauchen (Zigaretten, Pfeifen etc.) zu den Hauptverursachern von Lungenkrebs. Das gesundheitliche Risiko steigt mit der Radonaktivitätskonzentration bzw. der Dosis.

Illustration - Strahlungsarten und Gefahren

Quelle: 1. Tirmarche, M., D.Laurier, et al. (2002). „Lung cancer risk associated with low chronic radon, exposure: results from the French Uranium miners cohort and the European project. “ T-17-4, P-2a-56. Zitiert in: 1. Tagung „Radonsicheres Bauen“, HOCHSCHULE FÜR TECHNIK UND WIRTSCHAFT DRESDEN (FH) veranstaltet durch: KORA e.V. Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung zum radonsicheren Bauen und Sanieren (Hinweis: Dr. Gerhard Binker ist ausgebildet zur Radonfachperson für Bayern und Sachsen und Mitglied im Kora.e.V. http://www.koraev.de/html/binker.html)

Das Lungenkrebs-Risiko erhöht sich proportional mit steigenden Radonkonzentrationen. Leider gilt das auch für Nichtraucher. Das gesundheitliche Risiko erhöht sich um 16 % je Anstieg der Radon-Konzentration um 100 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3). Da Rauchen jedoch bereits ein höheres Ausgangsrisiko hat, resultieren mehr radoninduzierte Lungenkrebsfälle bei Rauchern. Das Einatmen von Radon und besonders seiner Folgeprodukte in die menschliche Lunge zählt also zu den größten Gesundheitsrisiken an häufig tödlich verlaufendem Lungenkrebs zu erkranken. Wenn auch eher selten, reichen schon kleine bauliche/technische Gegenmaßnahmen aus, um den Radongehalt in der Atemluft zu senken. Damit verringert sich auch einhergehend das Erkrankungs-Risiko deutlich. Wir zeigen Ihnen Lösungen und Wege auf, wie Sie Ihr Gebäude wieder wohnenswert machen.

Die gesundheitlich notwendige Radonkonzentration-Reduktion in Ihrem Gebäude kann z.B. durch unsere Professionellen Radonsanierungen erfolgen. Durch diese effektive Radonsanierung Ihres Gebäudes wird die Radonbelastung entscheidend reduziert.

Arzt mit Röntgenaufnahme der Lunge

Metapher - Angst vor Lungenschaden durch Radon

Quelle: fotolia

Maßnahmen gegen Radon

Wird in Gebäuden oder Wohnungen ein langfristiger Mittelwert der Radonkonzentration von 300 Bq/m3 (Referenzwert) überschritten, werden Maßnahmen zur Reduzierung der Exposition gegenüber Radon erforderlich (Strahlenschutzgesetz). Der Referenzwert ist dabei eine Art Eingreifwert.

Eine ausreichend effektive Reduzierung der Radonaktivitätskonzentration kann manchmal mit einfachen Gegenmaßnahmen erreicht werden:

  • Häufiges und intensives Lüften
  • Abdichtung offensichtlicher Radon -Eintrittspfade (Spalten, Risse, Fugen, Rohrdurchführungen, Installationsöffnungen)
  • Änderung der Raumnutzung in Abhängigkeit von der Radonkonzentration und den Aufenthaltszeiten in den einzelnen Räumen, z.B. keine Nutzung Radon-belasteter Kellerräume zu Wohnzwecken
  • Technische Änderungen an Erdwärmetauschern oder der Heizungsanlage

Führen einfache Gegenmaßnahmen zur Radon-Reduktion nicht zum Erfolg, werden weitere technische Methoden (Radonsanierungen) erforderlich:

  • Gezielte und effektive Änderung der Druck- und Ausbreitungsverhältnisse im betroffenen Gebäude (Schaffung natürlicher Lüftungsöffnungen an geeigneten Bauteilen und Stellen)
  • Einsatz von Ventilatoren zur Über- oder Unterdruckhaltung im Gebäude oder in belasteten Räumen
  • Aufbringen radondiffusions- und konvektions-hemmender Abdichtungsbahnen oder Beschichtungen auf Bodenplatten /Gründung (Fundament) und an erdberührten Wänden
Radon ist potentieller Auslöser von Bronchialkarzinomen! Radon kommt überall im Erdreich vor und deshalb auch unter Ihrem Gebäude. Von dort strömt es meist über den Keller mittels Undichtigkeiten in Ihr Gebäude in unterschiedlichen Mengen je nach Jahreszeit ein. Unsere modernen Techniken zur Radonsanierung verhindern den Radon-Eintritt in die Keller und somit in die Häuser deutlich! Unsere professionellen und universellen Reduktionsverfahren sind für alle Bestandsbauten bzw. Altbauten geeignet. Und selbst im Neubau zur Prävention bieten sie sich an. Langjährige Erfahrungen sprechen eindeutig dafür!