RADON-IM-KELLER.de

RADONSANIERUNG, Radonsauger, Radonturbinen

Radon (Rn) ist ein radioaktives, farb- und geruchloses Edelgas, das überall im Erdreich aus Uran-haltigen Gesteinen und Böden durch radioaktiven Zerfall entsteht. Als mobiles Gas dringt es vor allem mittels Konvektion aus dem Untergrund meist in Keller und so in Gebäude ein. Es gefährdet so die Gesundheit der Bewohner. Abhilfe schaffen unsere Radonsauger und Radonturbinen.

Radonsauger: Dabei handelt es sich um spezielle Ventilatoren, die eigens für die Radonsanierung entwickelt wurden. Sie sind langlaufstabil, energieeffizient und leise.

Radonturbine: Das sind moderne Absauganlagen, die effektiv die Radonkonzentration unter der Gebäude-Bodenplatte absaugen und über eine Druckregelung verfügen.

INFOBOX

RADON im KELLER = RADON im HAUS:

Radon (Rn) entsteht als radioaktives Zerfallsprodukt des natürlichen (ebenfalls radioaktiven) Elementes Radium (Ra) in nahezu allen Böden und Gesteinen. Es ist chemisch gesehen ein radioaktives Edelgas, welches radioaktiv zerfällt und dabei noch gefährlichere Partikel freisetzt. Radon ist gasförmig und deshalb besonders mobil. Es tritt aus den Erdböden in die freie Atmosphäre (Außenluft) aus, aber dringt durch diese Beweglichkeit somit auch in Keller und Gebäude ein.

Altes Kellergewölbe

Radon-Messung im Keller

In Wohngebäuden können hohe Radonkonzentrationen zu einem deutlich feststellbaren Lungenkrebsrisiko der Bewohner und Nutzer führen. Die europäische Kommission empfiehlt, den Mittelwert der Radon-Aktivitätskonzentration in Neubauten (Innenräumen) auf maximal 200 Bq/m3 zu begrenzen. In Bestandsbauten bzw. Altbauten sollte langfristig der Referenzwert von 300 Bq/m3 nicht überschritten werden (mindestens 1 Jahr lang messen!). Die WHO spricht sich für 100 Bq/m3 aus. Viele Sachverständige plädieren für noch niedrigere Referenzwerte. Hauptursache einer erhöhten Rn-Konzentration im Keller und damit im Gebäude ist der konvektive Eintritt des Radongases aus dem Baugrund ins Gebäude, also überwiegend über die Gründung/Bodenplatte, vor allem wenn es sich um Streifenfundamente handelt.

Kellerinstallation

Riss in der Bodenplatte

Quelle: fotolia und radonfachperson.org

Radon kann über alle erdberührten Gebäudeflächen, wie Fundamente und Kellerwände, eindringen oder aber auch über hangberührte Wände. „Gebäude-Schadstellen“, ungenügende (Feuchte-) Abdichtungen, Fugen, Spalten, Schlitze und Risse sind für das sehr mobile Radon-Gas bevorzugte Eintrittswege mittels Konvektion. Auch Schächte, Kamine, Hohlräume und „luftdurchlässige“ (=poröse) Materialien in Wänden, die eine Verbindung zum Gebäudeuntergrund haben, begünstigen den Eintritt des Radons. Sie sorgen auch für eine weitere Ausbreitung des Radons innerhalb des Hauses (Radonverteilung). Besonders offene Treppenhäuser (vor allem vom Keller zum EG) sind negativ zu bewerten, denn dadurch gelangt Radon schnell vom Keller bis sogar in die Obergeschoße. Aber auch Baumaterialien selbst können Radon „abgeben“ (Flossenbürger Granit, Schlacken, Bimsstein, Schiefer, Lehm etc.). So können Lehmbauten ein Sonderproblem haben: Thoron!

Zwei Gründe führten in der kürzeren Vergangenheit dazu, dass das Interesse an Thoron zunimmt:

  • Auch geringe Konzentrationen radioaktiver Substanzen in der Luft werden als gesundheitsschädlich angesehen
  • In Häusern, die mit Lehm oder Lehmbauwänden gebaut sind, wurden Thoron-Konzentrationen gefunden, die in der Größenordnung üblicher Gebäude-Konzentrationen von Radon liegen.

Was ist Thoron?

Thoron tritt in der Zerfallsreihe des ubiquitär im Erdreich vorkommenden Schwermetalls „Thorium“ auf. Seine Halbwertszeit beträgt nur 56 Sekunden (Radon ist längerlebig, HLT= 3,8 Tage). Thoron kann als mobiles Edelgas innerhalb weniger Minuten aus dem Boden oder aus dem Lehm in die Atemluft austreten. Schnell zerfällt es über die Zerfallsprodukte u.a. Pb 212 und Bi 212 weiter. Dabei wird die gefährliche Alphastrahlung ausgestrahlt. Atmet man diese radioaktiven Zerfallsprodukte ein, bekommt man zusätzlich eine erhebliche Strahlendosis ungewollt ab.

Bei der Radonsanierung wird die Radonaktivitätskonzentration in Ihrem Gebäude durch technische Maßnahmen soweit gesenkt wie möglich oder wie wirtschaftlich vertretbar, um das Gesundheitsrisiko deutlich zu reduzieren.

Technische Maßnahmen sind z.B.

  • der Einbau von Belüftungsanlagen
  • Abdichtungen von Radon-Eintrittspfaden, wie Risse und Fugen
  • Einbau von Radonbrunnen
  • Installation von Unterbodenabsaugungen
  • Radonsaugereinsatz, Radon-Turbinen
  • Überdruckmethoden

Abgedichtete Rohrleitungen

Risse in der Kellerwand

Radonsauger

Radondichte Leitungsdurchführungen

Quelle: binker.eu

Reichen einfache Abdichtmaßnahmen –meist im Keller- nicht aus, um die Radonwerte zu senken (was erfahrungsgemäß oft der Fall ist) oder sind Belüftungsmaßnahmen ohne ausreichenden Erfolg, um die Radonkonzentration zu senken, sollten unsere modernen Unterbodenabsaugung-Methoden und Turbinen-Techniken zum Einsatz kommen: RADONSAUGER RS 100 und RS 400 oder die leistungsfähigen Radonturbinen RS 1 und RS 2.

Equipment zur Radonsanierung

Radonsauger

Radonturbine

Illustration - Schema Radonsauger

Radonsauger RS 100

Quelle: fotolia und binker.eu

Unsere Radonsauger und Radonturbinen fördern das Radongas unterhalb der Gebäude-Bodenplatte ins Freie, so dass kaum mehr Radongas in Ihr Gebäude eindringen kann.

Illustration - Schema Radonabsaugung

Ideal bei Hanglage oder Teilunterkellerung:

Absaugung mit Weiche und Absperrventilen/ Dosierklappen /Druckregelung. Es werden im Keller oder Erdgeschoß sowohl der Bodenplattenbereich als auch der erdberührte Hanglagenbereich gegen Radon-Eintritt effektiv erfasst. Das abgesaugte Radongas wird mittels gasdichter Rohrleitungen über Dach oder einfach ins Freie gefahrlos abgeleitet: Unschädlich für die Hausbewohner und unschädlich für die Umwelt (siehe auch www.radonabsaugung.at).

Radonturbine

Radonturbine RS-2

Quelle: binker.eu und corroventa

Vorteile: Die Radonturbinen RS-1 und RS-2 haben zahlreiche integrierte Betriebs- und Überwachungsmodi, wodurch die Saugleistung individuell an den jeweiligen Einzelfall angepasst werden kann. Im variablen Modus hält die Luftmengenregelung den Luftdurchsatz unabhängig vom Gegendruck konstant. Gleichzeitig weist das Gerät einen niedrigeren Energieverbrauch auf als herkömmliche Turbinen. Sie sind leise und für den Wohnbereich konzipiert. Zusätzliche Schalldämpfung und Einbau von Wasserabscheidern ist möglich.

Zusatzequipment

Corroventa SuperVision

Quelle: binker.eu und corroventa

Unsere Turbinen sind hochmodern mit SuperVision® vorbereitet oder können damit ausgerüstet werden. So sind Datenfernübertragungen und Fernsteuerungen möglich.

Bedienelement RS-2

Fernsteuerungsmodul für Radonturbine

Quelle: binker.eu